RAINER RUBBERT - Komponist
Vita
Rainer Rubbert ist 1957 in Erlangen geboren.
Seit 1968 hatte er Klavier-unterricht, begann mit 14 Jahren zu komponieren und absolvierte von 1975 bis 1981 ein Kom-positionsstudium an der Hochschule der Künste Berlin in der Klasse von Prof. Witold Szalonek, das er mit der Staatlichen Reifeprüfung abschloss.
In seiner künstlerischen Laufbahn gewann er zahlreiche nationale und internationale Kompositionswettbewerbe und wurde mit einer Reihe von Förderpreisen und Stipendien ausgezeichnet.
1979 erhielt er den “Prix Marcel Josse” der Assoziation französischer
Saxophonisten.
Seine Werke wurden bei Internationalen Festivals aufgeführt (“Internationale
Gaudeamus Musikwoche” Holland 1980 und “Inter-nationales Forum
Neue Musik Warschau” 1985).
1984 war er Preisträger des Deutsch-Französischen Jugend-werkes und 1985 Preisträger beim “Forum junger deutscher Komponisten für Orchester-musik”, wobei sein Stück “Bewegungen” vom Berliner Philharmonischen Orchester aufgeführt wurde.
1986/1987 führte ihn ein Stipendium der Bundesrepublik Deutschland nach Paris in die Cité Internationale des Arts.
1988 und 1991 erhielt Rainer Rubbert Kompositionsstipendien des Berliner
Kultursenates.
1989 gewann er mit seinem Bläserquintett “...des lignes raides
fuient dans la nuit” den 2. Preis beim Budapester Internationalen Kompositions-wettbewerb.
1989 gründet er die Konzert-reihe “Unerhörte Musik” im BKA (Berliner Kabarett Anstalt), eine wöchentliche Konzertreihe für zeitgenössische Kammermusik, deren Künstlerischer Leiter er – gemeinsam mit dem Kom-ponisten Martin Daske - seither ist.
1992 wurde ihm der Kunstpreis Berlin der Akademie der Künste im Bereich Förderpreis Musik zuerkannt.
Im Herbst 2002 war er Stipendiat der Akademie der Künste in der Villa Serpentara in Olévano Romano/Italien.
Von 2001 bis 2003 war Rainer Rubbert Mitglied im “Rat für die Künste Berlin“.
Portraitkonzerte fanden 1987 in Paris, 2003 in Nürnberg und 2004 in Rom (gemeinsam mit Nicola Sani) statt.
Im Juni 2007 gewann er mit seiner Kantate „Aus der Fremde“ den „Carl-von-Ossietzky-Preis“ im Internationalen Kompositionswettbewerb der Universität Oldenburg.
2006/2007 schieb Rainer Rubbert seine erste große Oper „Kleist“ nach dem Libretto von Tanja Langer. Dieses Werk kam mit den Brandenburger Symphonikern unter der Leitung von GMD Michael Helmrath mit der Regie von Bernd Mottl im Theater Brandenburg/Havel im März 2008 zur Uraufführung.
Rainer Rubberts Werke wurden vielfach bei namhaften deutschen und europäischen
Festivals für Neue Musik aufgeführt:
u. a. beim “Budapester Frühlingsfestival“ 1989, “Rainbow
Music Festival Katovice“ 1989,
“Schreyahner Herbst“ 1990, “International Rostrum of Composers“
Paris 1991, “INVENTIONEN“ Berlin 1992, “Internationales
Festival der Mozart-Städte“ Salzburg 1992,
“Schönberg-Festival Duisburg“ 1993, “Silesian Art Festival“
1995, “Audio Art Festival“ Krakau 1995, “Festival des Musiques
d’aujourd’hui“ Marseille 1995, “Tage der Neuen Musik“
Würzburg 1997, “antasten“, Heilbronn 1999, EXPO 2000, Festival
INFront, Aachen 2003, Kryptonale Berlin 2003, Tirana Autumn 2003,
„Chengdu International Contemporary Music Festival“ 2004, „Novembermusic“ Essen 2006, sowie in Brasilien, Moldawien, Korea, China, den USA und Japan.
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