ADES ZABEL
Pressestimmen Edith Schröder - MADE IN NEUKÖLLN!
"Seine Bühnenkostüme kann er günstig bei "Rudis Resterampe" schießen, seine Inspirationen bekommt er gratis auf den Straßen Berlins. Ades Zabel persifliert das, was man in den USA als White Trash, in Deutschland vornehm und wissenschaftlich als Prekariat bezeichnet.
Edith Schröder, Vorzeigerolle des Entertainers und die Protagonistin seines aktuellen Programms "Made in Neukölln" ist die Inkarnation all dessen, was das Bildungsbürgertum abstößt. Sie ist laut, vulgär, bezieht Hartz IV und lebt in einem Kleinstkosmos der urbanen Abwegigkeiten. Zwischen heimischem Sofa, Eckkneipe und Leggins-Boutique findet ihr Leben statt. [...] Im bereits vierten Teil der Neuköllner Trash-Saga wird Ades Zabel von der Company unterstützt: Biggy van Blond, Bob Schneider, Lars Schwuchow und Stefan Kuschner tragen in weiteren Rollen ihren Teil dazu bei, den überspitzten Irrsinn des Alltags am unteren Ende der Karriereleiter auf die Bühne zu bringen."
Hamburger Abendblatt, 21.02.2011

„… eine Theater-Sitcom, die das Premieren-Publikum im Schmidt-Theater rundum fröhlich stimmte. Jede Menge buntes Personal, gelungene Parodien, viel Musik, gute Gags und einige haarsträubende Flachwitze. […] Zusammen mit vier Bühnen-Mitstreitern geht’s drunter und drüber […] Am Schluss ist Zabels Stimme weg – der rechte Busen unterm Hemd auf Talfahrt gegangen. Voller Einsatz für eine wilde Show.
Hamburger Morgenpost, 30.06.2010
„…Die Darsteller nehmen kein Blatt vor den Mund und scheuen sich nicht, auch mal unter die Gürtellinie zu schießen. […] geht die Party nach der Pause richtig los: Plötzlich sind wir mittendrin, im trashigen Straßenfest in Neukölln. Edith Schröder und ihre Freunde, Legginsbesitzerin Biggi sowie die Treptower Friseure Adriano und Kevin, performen ein Boney-M-Medley mit Vollplayback, Pop-Star Chayenne Bitterfeld singt eine Hymne an ihre Heimat Bitterfeld, Karl Lagerfeld schaut vorbei - großartig gespielt von Stefan Kuschner - und als Edith Schröder am Ende Lagy Gaga mimt, können wir uns nicht mehr halten. Das ist zwar alles unfassbar albern, aber als Ades Zabel bei den Zugaben erst seine Stimme verliert, ihm dann seine Brust verrutscht und er und seine Kollegen sich daraufhin gar nicht mehr einkriegen, wird deutlich: Die fünf albern wirklich mit Herz und Seele.
Welt Hamburg, 30.06.2010
Berliner Morgenpost, 28.06.2010
"….Hier kriegt jeder sein Fett weg, vom wichtigtuerischen Lokalpolitiker bis zur Bitterfelder Provinzsängerin (Kostprobe: »Wir hatten Kettwurst und Carmen Nebel, es war nicht alles schlecht«), vom Privatfernsehen bis zur arrogant-aggressiven »Türkenbratze«. Auch die Selbstironie kommt nicht zu kurz – Männer in Frauenkleidung ziehen sie immer so runter, murrt Edith, und das Coming Out der entflammten Sachbearbeiterin wird beklatscht wie wild…“
Neues Deutschland, 21.06.2010
„…trashiger als Edith und ihre leopardengemusterten Futschi-Freundinnen rückt dem Problemkiez niemand auf den Pelz.“
Stadtmagazin ZITTY, 13/2010, 17.-30.06.2010
„… Ades Zabels Truppe gibt dem Travestieaffen haufenweise Zucker, wechselt die schrägen Fummel und die schlimmen Perücken mit hemmungslosem Vergnügen an verschärfter Geschmacksverirrung und ganz normaler Beklopptheit..Kein Klischee ist blöd genug, als dass es diese Männer in Miniröcken, Leggins („sind krisensicher“) und weißen Ludenhosen nicht ungeniert übersteigern könnten: Was für ein herzerfrischender Nonsens!
Bewertung: Sehenswert!“
Stadtmagazin TIP, 13/2010, 10.-23.06.2010
„…Schon die schmissige Auftrittshymne zeigt an, wo die Vergnügungsreise im BKA […] hingeht: aufs altbekannte, mal zotige, mal knallwitzige Terrain aus Travestieparty und Neukölln-Pride. […]
Der Tagesspiegel, 07.06.2010
„… Mit Wonne schmeißen sie sich in ihren Rollen als blonde Freizeitschlampe, übergewichtige Chansonnière oder Bitterfelder Provinzdiva. Jeder neue Fummel bekommt Szenenapplaus, und das Outing einer lesbischen Sachbearbeiterin führt zu orgiastischer Begeisterung. […] Es ist die leibhaftige Arm-aber-sexy-Fantasie, die Tetra-Pack-Alk in Champagner und Bockwurst in Kaviar verwandelt. Es ist die rosarote Brille, durch die der Bezirk Neukölln aussehen kann wie das 16. Arrondissement oder eine Zabelshow wie eine Darbietung im Moulin Rouge…“
Berliner Zeitung, 07.06.2010
